Katrin Kuchenbuch, die auch Apothekerin für geriatrische Pharmazie ist, berichtet von den Unsicherheiten und Fragen vieler Apothekenkunden: „Selbstverständlich wird auch im Apothekenalltag von unserem hochqualifizierten Team kompetent und sicher beraten“, führt sie aus, „aber gerade ältere Patienten haben häufig einen weitergehenden Beratungsbedarf. Oft liegen hier mehrere Erkrankungen vor, die von verschiedenen Ärzten therapiert werden. Dazu kommen Krankenhausaufenthalte, die häufig mit Medikationsumstellungen verbunden sind.Die aus Apothekersicht sehr unglücklichen Rabattvertragsregelungen der Krankenkassen sorgen bei älteren Patienten für weitere Verwirrung, weil sie ihre Dauermedikamente von immer wieder wechselnden Herstellern in anders aussehenden Verpackungen erhalten. Hier nimmt der Apotheker eine wichtige Funktion als 'Schnittstelle' zwischen Patient und Arzt bzw. zwischen Patient und Kasse ein.“

 

„Die Sprechstundenbesucher bringen oft eine ganze Tasche voller Medikamente mit“, berichtet Kuchenbuch, „dazu Einnahmepläne, Krankenhausentlassberichte und Laborwerte. Hier möchten wir dem Ratsuchenden helfend zur Seite stehen. Wir verschaffen uns einen Überblick, erläutern die angesetzte Therapie, fragen nach besonderen Anliegen und Problemen. Bei Unklarheiten besprechen wir uns mit den behandelnden Ärzten. In diesem Zusammenhang sind wir sehr froh über die gute interdisziplinäre Kommunikation mit den Medizinern hier vor Ort. „Die Patienten nehmen die Sprechstunden sehr dankbar an und bekommen ein ganz neues Verständnis für ihre Medikation“, freut sich Kuchenbuch. „In besonderen Fällen sind auch Hausbesuche möglich, um Angehörige oder Pflegepersonal mit einzubinden.“

 

Apothekenleiterin Veronika Witt-Ibrom legt in ihrer patientennahen Stadtteil-Apotheke großen Wert auf einen ausgesprochen persönlichen Kontakt zu den Kunden, der auch durch ihre langjährigen und am Ort verwurzelten Mitarbeiterinnen maßgeblich mitgetragen wird. „Ich möchte, dass unsere Kunden bei uns mit allem versorgt werden, was sie für ihr gesundheitliches Wohlbefinden brauchen. Daher bieten wir neben der Arzneimittelversorgung auch Pflegehilfsmittel- und Inkontinenzversorgung an. Wir können noch zuhören und beraten intensiv. Aus diesem Grunde unterstütze und fördere ich auch die von Frau Kuchenbuch ins Leben gerufenen Sprechstunden. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft stellen diese eine ganz wichtige und nutzbringende Hilfe für den oft überforderten Patienten dar. Die Sprechstunden finden mittwochs ab 13.00 Uhr statt. Um Voranmeldung wird gebeten (Tel. 02402 / 27501).“

 

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  Arzneimittel-Therapiesicherheit

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